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EINGESTIEGEN

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PER VELO HINAB - PER BAHN HINAUF

An schönen Tagen nutze ich das Velo, um von meinem Zuhause in Niederteufen nach St. Gallen zu fahren. Umgeben vom wunderschönen Appenzeller-Panorama sause ich über die Schwanen- und die Ganggelibrücke nach Bruggen. Im Büro angekommen, bin ich hellwach. Abends wäre für die Rückfahrt ja der sportliche Teil angezeigt. Aber ich bevorzuge den bequemen Veloverlad in die Appenzeller Bahnen. Für die Pendlerei hat sich das Faltrad als besonders praktisch erwiesen. Mit wenigen Handgriffen klappe ich es in nur fünfzehn Sekunden zu einem Gepäckstück zusammen und kann es in der Bahn unkompliziert mitnehmen. Auch im Spätbus der Appenzeller Bahnen transportiere ich das Klapprad problemlos. Dank Niederflurfahrzeugen ist auch die Mitnahme normaler Fahrräder einfacher geworden. Ein Knackpunkt sind die begehrten Klappsitze unter den Velohaken. Diese werden auch von Reisenden mit schweren Einkaufstaschen als erstes angesteuert. Sind alternative Plätze vorhanden, lässt sich das Problem aber leicht im freundlichen Gespräch lösen. Habe ich Termine in Zürich oder weiter weg, schätze ich die Frühverbindungen und die kurzen Übergangszeiten zu den Zügen in St. Gallen. Besonders freut es mich, im Zugabteil der 1. Klasse eine druckfrische Appenzeller Zeitung vorzufinden – ein grosszügiger Service der  Appenzeller Bahnen. Wirklich bedauert habe ich die Schliessung des bedienten Schalters in St. Gallen. Eine gute Alternative fand ich in Teufen. Verkaufsberater Georg Winkelmann und sein Team besorgen nun für mich alle Reservierungen, internationale Tickets oder Schlafwagenbuchungen. Ich bin ein treuer Freund der Appenzeller Bahnen. Mein Wunsch ist noch,dass am Wochenende auch an den Randzeiten der Halbstundentakt ohne Unterbruch angeboten würde.

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