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EDITORIAL

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ANKOMMEN, EINSTEIGEN, LOSFAHREN

Gutes Zeitmanagement ist, wenn man 0 Minuten auf den Zug warten muss. Das schaffen eingefleischte Pendler. Und Leute, die seit Jahrzehnten in der ÖV-Branche arbeiten. Einige meiner Kollegen haben – so glaube ich – eine innere Uhr eingebaut, sodass sie auf die Sekunde genau wissen, wann sie im Büro loslaufen müssen, um pünktlich am Bahnhof einzutreffen. Ich arbeite nun seit knapp fünf Jahren bei den Appenzeller Bahnen. Und habe noch nie einen Zug verpasst. Im Gegenteil: Meist stehe ich fünf Minuten zu früh auf dem Perron. Mindestens. Schon oft habe ich mir gewünscht, dass ich – zuhause oder im Büro – rechtzeitig einen Impuls erhalte, der mir das «Go- Zeichen» gibt. So könnte ich jede Minute optimal ausnutzen. Schweisstreibendes Spurten (und nachher trotzdem zu früh dastehen) würde mir erspart bleiben. Sie kennen das! In diesem «unterwegs» lernen Sie Menschen kennen, die beim Einfahren des Zuges noch einen Espresso kippen und die Schuhe schnüren können. Und den Zug rechtzeitig erwischen. Mit einer Wartezeit von 0 Minuten. Sie lernen Menschen kennen, die am Bahnhof leben und arbeiten. Ich wünsche Ihnen einen spannenden Einblick in diese Geschichten!


Sabrina Huber
Leiterin Marketing/Verkauf

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