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FÜHRERSTAND

FÜHRERSTAND

BEI EVELYNE STÄGER DREHT SICH ALLES UM MODERNISIERUNG



Der Begriff Schnittstelle fällt mehrmals, wenn Evelyne Stäger
erklärt, worin ihr neuer Job besteht. Als Projektleiterin Kommunikation
ist sie erst seit ein paar Monaten bei den Appenzeller
Bahnen tätig. In ihrem Job dreht sich alles um die Modernisierung
der Appenzeller Bahnen und dem damit verbundenen
internen und externen Informationsbedarf. Evelyne Stäger
lacht herzhaft, als sie vom Pendenzenberg erzählt, der bei ihrer
neu geschaffenen Stelle von Anfang an bestand. Sie freut
sich über die tägliche Herausforderung, und sie fand schnell
heraus, welche Aufgaben dringlicher sind als andere. Die
Arbeit biete viel Neues und verlange gleichzeitig routiniertes
Vorwärtskommen.

Freude bereitete ihr die Rekrutierung von sogenannten Botschaftern
der Appenzeller Bahnen. Sechs pensionierte Mitarbeitende
und Teilzeitangestellte betreuen nun regelmässig
den Showroom am AB-Bahnhof St. Gallen und führen die öffentlichen
Baustellen-Führungen «Ruckhalde» durch. In ihrer
Schnittstellenfunktion hat Evelyne Stäger die motivierten
«Bähnler» kontaktiert und deren Schulung organisiert. So kamen
die neuen AB-Botschafter zusammen, um vom Direktor,
Chefbauleiter, der Marketingleiterin und dem Sicherheitsbeauftragten
zu erfahren, wie eine Baustellenführung funktionieren
soll. Evelyne Stäger ist es recht, dass sie während des
Briefings wieder in den Hintergrund rutschen konnte. «Ich bin
sehr gerne Teil von etwas Grossem wie der umfassenden Modernisierung
der Appenzeller Bahnen. Aber ich stehe nicht
gerne im Mittelpunkt und gebe das Wort jeweils weiter an die
verschiedenen Fachpersonen.»
Täglich Drehscheibe und Angelpunkt zu sein, dieser Aufgabe
stellt sich die 44-jährige Alleinerziehende auch zu Hause, wo
Sohn und Tochter zu Teenagern herangewachsen sind. «Inzwischen
wollen sie die Mutter nicht mehr überall mit dabeihaben»,
erklärt Evelyne Stäger. Dafür zeigt sie viel Verständnis.
Aber umso mehr will sie nebst ihrem 60-Prozent-Pensum bei
den Appenzeller Bahnen zu Hause präsent sein und den Jugendlichen
auch Grenzen aufzeigen.

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